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Zeit- und Lebensmanagement

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Dauer:

Montag (Nachmittag) bis Freitag (Vormittag)

Ziele:

Dieses Modul soll Studierenden helfen, ihr berufliches und privates Leben besser in Balance bringen zu können, um sowohl die gestellten Anforderungen und Leistungen als auch persönliche Wünsche im Hinblick auf ihre Lebensziele gleichermaßen zu erreichen. Dabei ist persönliches Zeitmanagement eine Voraussetzung für ein erfolgreiches Lebensmanagement. Die Studierenden werden deshalb dem Umgang mit verschiedenen Werkzeugen und Modellen von Zeit- und Lebensmanagement vertraut gemacht und lernen - anhand praktischer Übungen - diese auf den ganzheitlichen Lebensalltag in Familie, Beruf und Gemeinde anzuwenden. Denn: „Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, es ist nur viel Zeit, die wir nicht nutzen“ (Seneca). Gängige Zeitplansysteme spielen dabei primär keine Rolle.

Syllabus:

Bisherigen Umgang mit der Zeit analysieren:

  • Mein persönliches Zeitmanagement-Verhalten (DISG)
  • Zeitdiebe und Störfaktoren erkennen und konsequent beseitigen
  • Zeitfressende Verhaltensweisen identifizieren und abändern

Werkzeuge und Modelle des Zeit- und Selbstmanagements:

  • Das Pareto-Prinzip
  • Das Eisenhower-Prinzip (ABC-Analyse)
  • Zeitplanung mit der ALPEN-Methode
  • Das 7-Hüte-System zu mehr Zeit- und Lebenserfolg
  • Der „Pizza-Taxi-Effekt“ oder: Vom Dringlichen zum Wichtigen

Umgang mit der Zeit optimieren:

  • Zeitmanagement heißt Ziele setzen
  • Prioritäten setzen und Selbstdisziplin lernen
  • Regeln der Delegation
  • Zeit-Balance statt Zeit-Bilanz: Mehr Zeit für alle Lebensbereiche
  • Life-Balance: Gesünder, erfolgreicher und zufriedener leben

Lernziele:

Kenntnisse
Bei Abschluss des Moduls wird von den Studierenden Folgendes erwartet:

  • ein Bewusstsein über den persönlichen Umgang mit der Zeit gewonnen zu haben
  • verschiedene Werkzeuge und Modelle von Zeit- und Lebensmanagement zu kennen
  • ein Bewusstsein für die persönliche „work-life-balance“ entwickelt zu haben

Fähigkeiten
Die Studierenden sollen fähig sein

  • ihre Lebensgewohnheiten und ihren Umgang mit der Zeit analysieren zu können
  • ihre persönlichen und beruflichen Ziele zu erarbeiten
  • ihre Lebensbereiche zu identifizieren und dafür einen Plan für eine „work-life-balance“ zu erarbeiten
  • die verschiedenen Werkzeuge und Modelle von Zeit- und Lebensplanung sinnvoll anzuwenden
  • ein individuelles Zeitplansystem, unabhängig von gängigen Systemen, entwickeln zu können

Lehr- und Lernstrategien:

Zur Vorbereitung dieses Moduls sollen die Studierenden zwei Kurzberichte zu folgenden Themen verfassen:

  1. Fünf beliebige Tage des Lebens analysieren, auf die Frage hin: „Womit habe ich meine Zeit verbracht?“. Dies soll in einem Bericht, mit möglichst genauen Zeitangaben, niedergeschrieben werden.
  2. Eine Aufstellung zu der Frage: „Wie viel Raum nehmen die Lebensbereiche Arbeit/Beruf, Familie/Beziehungen, Gesundheit und Gemeinde in meinem Leben ein?“

Das Modul selbst hat einen zweifachen Fokus. Einerseits gibt es Vorlesungen und Diskussionen über das Zeit- und Lebensmanagement, die versuchen den Studierenden zu helfen sowohl ihr eigenes Verhalten im Umgang mit ihrer Zeit zu erkennen als auch daraus konkrete Lösungen anzudenken. Andererseits werden die Studierenden die für das Zeit- und Lebensmanagement notwendigen Werkzeuge sowohl durch Präsentationen als auch durch praktische Übungen kennen und einsetzen lernen.

Studierende, die noch mehr vom Besuch des Moduls profitieren möchten, können im Anschluss an das Modul eine Ausarbeitung (ca. 10-15 Seiten) schreiben mit folgenden (möglichen) Inhalten:

  • Mein persönliches Lebensziel und Lebensmotto und wie es dazu kam
  • Meine „Lebenshüte“ mit der Erklärung: „Warum gerade die?“
  • Zielsetzungen für meine individuelle „work-life-balance“
  • Struktur meines individuellen Zeitplansystems

Diese Arbeit wird nicht benotet, sondern ausgewertet und mit hilfreichen Kommentaren und Tipps seitens des Modulleiters an die Studierenden zurück gegeben.

Weiterführende Literatur

  1. Bischof, Anita; Bischof, Klaus: Balancing, Planegg 2002
  2. Blair, Gary Ryan: Die 10 Grundgesetze zum Zielesetzen, www.ziele.de 2004
  3. Blair, Gary Ryan: Das kleine 1x1 der Zielsetzung, www.ziele.de 2004
  4. Covey, Stephen R.; Merrill, A. R.; Merrill, Rebecca R.: Der Weg zum Wesentlichen, Frankfurt/Main 52003
  5. Gay, Friedbert: Persönliche Stärke ist kein Zufall - Das DISG Persönlichkeitsprofil für engagierte Christen, Remchingen 2004
  6. Knoblauch, Jörg W.; Hüger, Johannes; Mockler, Markus: Dem Leben Richtung geben - In drei Schritten zu einer selbstbestimmten Zukunft, Frankfurt/Main 2003
  7. Konnertz, Dirk; Schwarz, Hubert: Ziele erreichen - fit in 30 Minuten, Offenbach 2001
  8. Koenig, Detlef; Roth, Susanne; Seiwert Lothar J.: 30 Minuten für optimale Selbstorganisation, Offenbach 2001
  9. Lachmann, Siegfried: Dreamday - Das Wesentliche im Leben entdecken, www.ziele.de 22004
  10. Seiwert, Lother J.: Das neue 1x1 des Zeitmanagements, München 2002
  11. Seiwert, Lothar J.: Die Bären-Strategie: In der Ruhe liegt die Kraft, München 2005
  12. Seiwert, Lothar J.: Mehr Zeit fürs Glück - Das Bumerang Prinzip, München 2002
  13. Seiwert, Lothar J.: Wenn du es eilig hast, gehe langsam, Frankfurt/Main 2005
  14. Winston, Stephanie: Leben ohne Chaos, Landsberg am Lech 2000